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Winterwetter bringt Flugchaos in Europa: Über 3200 Flugstreichungen am Flughafen Amsterdam und massive Einschränkungen in Deutschland

Der Winter hat Europa fest im Griff und sorgt für massive Störungen im Flugverkehr. Besonders der Flughafen Amsterdam Schiphol ist stark betroffen, mit über 3200 gestrichenen Flügen seit Anfang Januar. Auch in Deutschland, darunter in Hamburg und Düsseldorf, müssen Reisende mit Verzögerungen und Ausfällen rechnen. Wegen Engpässen und schlechtem Wetter wird empfohlen, den Status der Flüge im Blick zu behalten und genügend Zeit für die Anreise einzuplanen. Trotz der rechtlichen Situation zu wetterbedingten Ausfällen können Ansprüche auf Betreuungsleistungen bestehen, während Reisende auf schnelle Lösungen hoffen.

Die anhaltenden winterlichen Bedingungen bringen den Flugverkehr in Europa und insbesondere in Deutschland erneut stark aus dem Gleichgewicht. In den vergangenen Tagen waren die Flughäfen in Hamburg, Amsterdam und Warschau besonders betroffen. Der Flughafen Amsterdam Schiphol, ein bedeutendes Drehkreuz, verzeichnete seit dem 2. Januar 2026 über 3200 Flugstreichungen, was die Reisenden vor große Herausforderungen stellt.

Die extremen Witterungsverhältnisse führten dazu, dass Lagerbestände von Enteisungsmitteln bereits am Freitag, dem 2. Januar, zur Neige gingen, und die erste neue Lieferung Enteisungsflüssigkeit erst am 7. Januar eintraf. Diese Situation wirkte sich nicht nur auf die Niederlande, sondern auch auf den deutschen Flugverkehr aus. In Hamburg sorgte der andauernde Schneefall für spürbare Einschränkungen, und auch die Flughäfen in Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart könnten von den winterlichen Bedingungen betroffen sein, wenn Niederschläge und Temperaturschwankungen die Glatteisgefahr erhöhen.

Die Lufthansa warnte bereits vor möglichen Flugeinschränkungen aufgrund des Winterwetters und verwies darauf, dass es im Flugplan der Lufthansa Group zu Verzögerungen und Streichungen kommen kann. Auch in Paris kam es zu erheblichen Flugausfällen: Am Flughafen Charles de Gaulle wurden etwa 100 Flüge gestrichen, und am Flughafen Orly weitere 40. Ähnliche Szenarien erlebten britische Flughäfen wie Heathrow und Gatwick mit über 1600 Flugausfällen.

Zusätzlich zu den Herausforderungen durch den Schneefall haben Engpässe bei der Flugsicherung und der Bodenabfertigung zu massiven Verkehrsproblemen geführt. In Warschau wurde der Flugbetrieb am Flughafen Modlin vorübergehend eingestellt, während am Chopin-Flughafen alle Maschinen routinemäßig vor dem Start enteist werden, was zu Verzögerungen von über 20 Minuten führt. Reisende sollten daher unbedingt den Status ihrer Flüge im Auge behalten und ausreichend Zeit für die Anreise zum Flughafen einplanen.

Wichtig ist auch, die Kontaktdaten bei der Airline aktuell zu halten, um rechtzeitig über eventuelle Änderungen informiert zu werden. Experten raten dazu, alle Ansprüche auf Betreuungsleistungen auch bei wetterbedingten Ausfällen geltend zu machen, obwohl Schnee und Eis rechtlich als „außergewöhnliche Umstände“ gelten und Airlines oft nicht haftbar sind. Dennoch könnte der Bundesgerichtshof in bestimmten Fällen auch Entschädigungen bis zu 600 Euro fällig werden lassen, wenn Reisende extrem spät oder gar nicht umgebucht werden.

Fakten

  • Die Flughäfen in Hamburg, Amsterdam und Warschau sind besonders stark von Schnee, Eis und Glätte betroffen.
  • Der Flughafen Amsterdam Schiphol in den Niederlanden gehört zu den am stärksten betroffenen Flughäfen Europas.
  • Seit dem 2. Januar 2026 hat der Airport nach Angaben von Flightradar24 über 3200 Flüge gestrichen.
  • Lagerbestände von Enteisungsmittel gingen aufgrund extremer Wetterbedingungen und Lieferverzögerungen des Anbieters bereits am Freitag, 2. Januar, zur Neige.
  • Die erste neue Lieferung Enteisungsflüssigkeit traf nach Angaben von KLM erst am 7. Januar ein.
  • Der Winter bringt auch den Flugverkehr in Deutschland ordentlich durcheinander: In Hamburg sorgte schon am Freitag, 2. Januar 2026, anhaltender Schneefall für spürbare Einschränkungen.
  • Auch durch Engpässe an Drehkreuzen in den Niederlanden und Frankreich kann es hierzulande zu Problemen kommen, denn Flugzeuge, die nicht nach Deutschland aufbrechen können, können von hier auch nicht wieder zurückfliegen.
  • Die Lufthansa warnt vor Flugeinschränkungen aufgrund des Winterwetters und schreibt: „Aufgrund von wetterbedingten Einflüssen in verschiedenen Bereichen von Deutschland und Nordeuropa kann es im Flugplan der Lufthansa Group zu Verzögerungen und Streichungen kommen“.
  • Auch Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart könnten wetterbedingt gestört sein, wenn Niederschlag und Temperaturschwankungen die Glatteisgefahr erhöhen.
  • In Paris wurden am Mittwoch, 7. Januar, am Flughafen Charles de Gaulle etwa 100 Flüge und am Flughafen Orly weitere 40 Flüge gestrichen.
  • Britische Flughäfen wie Heathrow, Gatwick und Manchester meldeten bereits am 5. Januar wetterbedingte Störungen mit über 1600 Flugausfällen.
  • Ursache waren starker Schneefall, Personalmangel bei der Flugsicherung und Engpässe bei der Bodenabfertigung.
  • Laut AirHelp gab es bis 139 Flugstreichungen und 1531 Verspätungen, betroffen waren rund 260.000 Sitzplätze.
  • Bereits zum Jahreswechsel kämpfte auch Polen mit einem extremen Wintereinbruch.
  • Der Schneefall dort massive Verkehrsprobleme auslöste und den Flugbetrieb am Warschauer Flughafen Modlin vorübergehend zum Erliegen brachte.
  • Am Chopin-Flughafen in Warschau werden aufgrund des Winterwetters alle Maschinen routinemäßig vor dem Start enteist, was zu Verzögerungen von mehr als 20 Minuten führen kann.
  • Zahlreiche Flüge wurden auf andere Flughäfen umgeleitet.
  • Reisende sollten den Flugstatus ihrer geplanten Reisen stets im Blick behalten – am besten schon vor der Fahrt zum Flughafen.
  • Dabei ist es wichtig, dass die aktuellen Kontaktdaten bei der Airline hinterlegt sind, um rechtzeitig informiert zu werden.
  • Reisende sollten außerdem mit längeren Wartezeiten rechnen und genug Zeit für die Anreise zum Flughafen und den Check-in einplanen.
  • Die Lufthansa empfiehlt Bahnreisenden insbesondere für Anschlussflüge ab Frankfurt oder München genügend Umsteigezeit einzuplanen.
  • Laut dem Fluggastrechte-Portal Airhelp haben Reisende bei wetterbedingten Flugausfällen oder Verspätungen durchaus Ansprüche: Schnee und Eis gelten rechtlich als „außergewöhnliche Umstände“, für die Airlines grundsätzlich nicht haftbar sind.
  • Sie müssen also meist keine Entschädigung zahlen. Trotzdem raten Experten, alle Ansprüche auf Betreuungsleistungen geltend zu machen.
  • Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Fluggesellschaften die Zeit für Enteisung im Winter nicht als Grund für Verspätungen oder Ausfälle anführen dürfen, wenn sie nicht rechtzeitig handeln.
  • Werden Reisende extrem spät oder gar nicht umgebucht, können auch bei Schnee Entschädigungen bis zu 600 Euro fällig werden.
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