Schneesturm Elli führt zu Flugausfällen und Verspätungen in Europa – Reisende müssen mit Einschränkungen rechnen
Der Schneesturm Elli sorgt aktuell für massive Störungen im Flugverkehr in Europa, insbesondere in Deutschland, den Niederlanden und Polen. Reisende sollten sich auf Verspätungen und Ausfälle einstellen, insbesondere an Flughäfen wie Frankfurt, Düsseldorf und Amsterdam. Es wird dringend empfohlen, den Flugstatus regelmäßig zu überprüfen und genügend Zeit für die Anreise einzuplanen. Auch wenn wetterbedingte Verspätungen oft keine Entschädigungen nach sich ziehen, ist es wichtig, alle Ansprüche auf Unterstützung geltend zu machen. Bleiben Sie geduldig und informiert, während wir hoffentlich bald wieder bessere Wetterbedingungen erleben!
Ein Schneesturm mit dem Namen Elli bringt aktuell erhebliche Störungen im Flugverkehr in Europa mit sich, insbesondere in Deutschland, den Niederlanden und Polen. Ab dem 2. Januar 2026 führte andauernder Schneefall bereits zu spürbaren Einschränkungen, insbesondere am Flughafen Hamburg. Reisende am Flughafen Frankfurt werden gebeten, frühzeitig anzureisen und drei Stunden vor ihrem Abflug im Terminal zu sein, da es witterungsbedingt zu Verspätungen und Flugausfällen kommen kann.
Die Lufthansa warnt ebenfalls vor Flugeinschränkungen aufgrund des winterlichen Wetters und weist darauf hin, dass insbesondere Verbindungen nach Deutschland, wie nach Frankfurt, München, Berlin, Hamburg und Bremen, betroffen sind. Der Flughafen Düsseldorf meldet Freitagvormittag Verzögerungen beim Check-in aufgrund einer IT-Störung, weshalb auch dort Reisende den Status ihrer Flüge im Auge behalten sollten.
Am Flughafen Amsterdam Schiphol, einem der am stärksten betroffenen Flughäfen Europas, wurden seit dem 2. Januar über 3200 Flüge gestrichen, da Schnee und Eis die Kapazität stark beeinträchtigen. Dies hat ebenfalls zu logistischen Problemen mit Enteisungsmitteln geführt, da die Lagerbestände aufgrund der extremen Wetterbedingungen zur Neige gingen.
In Paris wurden am Mittwoch, dem 7. Januar, rund 140 Flüge in den Flughäfen Charles de Gaulle und Orly gestrichen. Auch in Großbritannien, etwa an den Flughäfen Heathrow, Gatwick und Manchester, gab es wetterbedingte Störungen mit über 1600 Flugausfällen. Diese Probleme resultieren nicht nur aus starkem Schneefall, sondern auch aus Personalmangel und Engpässen bei der Bodenabfertigung.
Polen kämpfte ebenfalls seit dem Jahreswechsel mit extremen Winterbedingungen, die den Flugbetrieb am Warschauer Flughafen Modlin massiv beeinträchtigen. Reisende sollten ihre Flugstatus regelmäßig überprüfen, insbesondere vor der Anfahrt zum Flughafen, und sicherstellen, dass ihre Kontaktdaten bei der Airline aktuell sind, um rechtzeitig informiert zu werden. Zudem wird geraten, ausreichend Zeit für die Anreise und den Check-in einzuplanen.
Laut dem Fluggastrechte-Portal "AirHelp" haben Reisende bei wetterbedingten Ausfällen oder Verzögerungen in der Regel keinen Anspruch auf Entschädigung, da Schnee und Eis als außergewöhnliche Umstände gelten. Dennoch raten Experten dazu, alle Ansprüche auf Betreuungsleistungen geltend zu machen, und betonen, dass bei extremen Verspätungen und Umstiegen auch Entschädigungen möglich sind.
Fakten
- Schneesturm Elli: Flugausfälle in Europa – Rechte für Reisende
- Die betroffenen Regionen sind Deutschland, die Niederlande und Polen.
- Der Winter bringt auch den Flugverkehr in Deutschland ordentlich durcheinander.
- In Hamburg sorgte schon am Freitag, 2. Januar 2026, anhaltender Schneefall für spürbare Einschränkungen.
- Der Airport Frankfurt bittet aktuell abfliegende Passagierinnen und Passagiere um eine frühzeitige Anreise zum Airport.
- Flugreisende sollten sich am Freitag und Samstag drei Stunden vor Abflug im Terminal einfinden.
- Witterungsbedingt könne es zu Verspätungen und vereinzelten Flugausfällen kommen.
- Reisende werden aufgefordert, vor Anreise an den Flughafen ihren Flugstatus zu prüfen.
- Das geht über die Internetseiten der jeweiligen Fluggesellschaft oder unter 01806-3724636 sowie auf der Website des Flughafens Frankfurt.
- Auch durch Engpässe an Drehkreuzen in den Niederlanden und Frankreich kann es hierzulande zu Problemen kommen.
- Die Lufthansa warnt vor Flugeinschränkungen aufgrund des Winterwetters und schreibt: "Aufgrund von wetterbedingten Einflüssen in verschiedenen Bereichen von Deutschland und Nordeuropa kann es im Flugplan der Lufthansa Group zu Verzögerungen und Streichungen kommen."
- Am Flughafen Düsseldorf kommt es Freitagvormittag wegen einer IT-Störung zu Verzögerungen beim Check-in.
- Auch hier sollen Reisende den Status Fluges im Blick behalten.
- Laut dem Flugportal "AeroInternational" könnten im Laufe des Freitags, 9. Januar, außerdem folgende deutsche Flughäfen von winterlichen Bedingungen betroffen sein: Auch Köln/Bonn und Stuttgart könnten wetterbedingt gestört sein, wenn Niederschlag und Temperaturschwankungen die Glatteisgefahr erhöhen.
- Der Flughafen Amsterdam Schiphol in den Niederlanden gehört zu den am stärksten betroffenen Flughäfen Europas.
- Seit dem 2. Januar hat der Airport nach Angaben von "Flightradar24" über 3200 Flüge gestrichen, da Schnee, Eis und Wind die Kapazität tagelang stark beeinträchtigt haben.
- Besonders stark traf es Verbindungen nach Deutschland – darunter Flüge nach Frankfurt, München, Berlin, Hamburg und Bremen.
- Lagerbestände von Enteisungsmittel gingen aufgrund extremer Wetterbedingungen und Lieferverzögerungen des Anbieters bereits am Freitag, 2. Januar, zur Neise, was zu logistischen Problemen führte.
- Die neue Lieferung traf nach Angaben von KLM erst am 7. Januar ein.
- Die Winterbindungen werden laut der Airline voraussichtlich auch in den kommenden Tagen noch anhalten.
- Reisende sollten weiterhin mit plötzlichen Ausfällen und Verzögerungen rechnen.
- In Paris wurden am Mittwoch, 7. Januar, am Flughafen Charles de Gaulle etwa 100 Flüge und am Flughafen Orly weitere 40 Flüge gestrichen, berichtet die französische Zeitung "Le Monde".
- Britische Flughäfen wie Heathrow, Gatwick und Manchester meldeten bereits am 5. Januar wetterbedingte Störungen mit über 1600 Flugausfällen.
- Ursache waren starker Schneefall, Personalmangel bei der Flugsicherung und Engpässe bei der Bodenabfertigung.
- Laut "AirHelp" gab es bis 139 Flugstreichungen und 1531 Verspätungen, betroffen waren rund 260.000 Sitzplätze.
- Bereits zum Jahreswechsel kämpfte auch Polen mit einem extremen Wintereinbruch.
- Der Schneefall dort massive Verkehrsprobleme auslöste und den Flugbetrieb am Warschauer Flughafen Modlin vorübergehend zum Erliegen brachte.
- Am Chopin-Flughafen in Warschau werden aufgrund des Winterwetters alle Maschinen routinemäßig vor dem Start enteist, was zu Verzögerungen von mehr als 20 Minuten führen kann.
- Zahlreiche Flüge wurden auf andere Flughäfen umgeleitet.
- Reisende sollten den Flugstatus ihrer geplanten Reisen stets im Blick behalten – am besten schon vor der Fahrt zum Flughafen.
- Dabei ist es wichtig, dass die aktuellen Kontaktdaten bei der Airline hinterlegt sind, um rechtzeitig informiert zu werden.
- Reisende sollten außerdem mit längeren Wartezeiten rechnen und genug Zeit für die Anreise zum Flughafen und den Check-in einplanen.
- Die Lufthansa empfiehlt Bahnreisenden, insbesondere für Anschlussflüge ab Frankfurt oder München genügend Umsteigezeit einzuplanen.
- Laut dem Fluggastrechte-Portal "Airhelp" haben Reisende bei wetterbedingten Flugausfällen oder Verspätungen durchaus Ansprüche: Schnee und Eis gelten rechtlich als "außergewöhnliche Umstände", für die Airlines grundsätzlich nicht haftbar sind.
- Sie müssen also meist keine Entschädigung zahlen. Trotzdem raten Experten, alle Ansprüche auf Betreuungsleistungen geltend zu machen.
- Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Fluggesellschaften die Zeit für Enteisung im Winter nicht als Grund für Verspätungen oder Ausfälle anführen dürfen, wenn sie nicht rechtzeitig handeln.
- Werden Reisende extrem spät oder gar nicht umgebucht, können auch bei Schnee Entschädigungen bis zu 600 Euro fällig werden.
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