Budapest: Maja T. zu acht Jahren Haft verurteilt
Das Budapester Stadtgericht hat die non-binäre Person Maja T. aus der linken Szene in Deutschland schuldig gesprochen und zu acht Jahren Haft verurte…
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Fakten
- Maja T. wurde zu acht Jahren Haft verurteilt
- Die Verurteilung fand im Budapester Stadtgericht statt
- Maja T. ist eine non-binäre Person
- Sie wurde wegen versuchter lebensbedrohender Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung angeklagt
- Die Anklage verlangte 24 Jahre Gefängnis für Maja T.
- Die Verurteilung fand nach einem knapp einjährigen Prozess statt
- Rund 20 deutsche und andere mutmaßliche Linksextremisten wurden in Budapest angegriffen
- Die Angreifer nutzten Teleskop-Schlagstöcke, Gummihämmern und Pfefferspray
- Neun Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer
- Maja T. soll an zwei der Angriffe beteiligt gewesen sein
- Die Staatsanwaltschaft argumentierte mit einer Indizienkette, die sich auf das Bildmaterial von Sicherheitskameras stützte
- Maja T. wurde im Dezember 2023 in Berlin verhaftet und im Juni 2024 ausgeliefert
- Das Bundesverfassungsgericht befand die Auslieferung rechtswidrig
- Die Haftumstände in Ungarn wurden nicht ausreichend geprüft
- Politiker der Linken, der Grünen und der SPD fordern die Rücküberstellung von Maja T.
- Die Budapester Gewalttaten werden auf das Konto einer militanten linken Gruppierung geschrieben
- Diese Gruppierung wird als 'Hammerbande' oder 'Antifa-Ost' bezeichnet
- Sie soll zwischen 2018 und 2022 in mehreren ostdeutschen Städten mutmaßliche Rechtsextremisten überfallen und zusammengeschlagen haben
- Ihr mutmaßlicher Anführer, Johann G., soll die Budapester Angriffsserie geplant haben
- Prozesse gegen Johann G. und weitere mutmaßliche Mitglieder der 'Hammerbande' laufen in Düsseldorf und Dresden
- Die Verfahren behandeln sowohl die Budapester Gewalttaten als auch die, die in Deutschland verübt wurden